Lieber Sockenschrank-Therapeut – dramatisch und witzig zugleich!

Eine romanhafte Biografie zum Lachen,
Weinen und Nachdenken zugleich!
Manche Ereignisse sind für unsere Seele so schmerzhaft, dass wir uns nicht mehr daran erinnern können. Warum Stella König ihre Vergangenheit vergessen hat? 

Sie wollte überleben! 

Doch das Verdrängen des Grauens war nur das Debüt für ein neues Schreckgespenst: PTBS! 

Stella König ist krank. Schwerkrank. Sie leidet an einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Doch das will sie sich lange nicht eingestehen. In "Lieber Sockenschrank-Therapeut" erzählt sie ihren Weg des Erkennens und Annehmens der Krankheit. 

Mit Charme, Witz und Espirt nimmt sie ihre Leserschaft mit zu den Ursprüngen ihres Leidens und von dort aus wieder zurück ins Leben. Sie beschreibt dabei, hinter welch augenscheinlichen Fassaden sie sich viel zu lange versteckt hatte und welch furchtbaren Qualen psychische Erkrankungen mit sich bringen.

Stella König macht ihren Lesern aber auch Mut. Psychische Erkrankungen sind nicht das Ende. Sie sind der Anfang in ein neues Leben in Freiheit. Es gibt Heilung – so ihre Botschaft! 

Lieber Sockenschrank-Therapeut ist eine romanhafte Biografie, die zum Lachen, Weinen und Nachdenken einlädt!


 

Wir lernen von den Fehlern anderer, aber auch von guten Vorbildern: Warum ist das so?

Beobachtungslernen oder auch Lernen am Modell – was ist das überhaupt?


Beobachtungslernen bzw. Lernen am Modell
ermöglicht uns ein schnelles Lernen!
Wir lernen, wenn wir unsere Mitmenschen beobachten: Durch das sogenannte Beobachtungslernen ist ein sehr schnelles Lernen gewährleistet. Meist genügt eine einmalige Präsentation einer bestimmten Handlung, um neue Verhaltensweisen zu erwerben.

Das Lernen am Modell (Beobachtungslernen) ermöglicht es uns, vor allem komplexe Verhaltensmuster zu erwerben. Es erspart uns ein ständiges Durchlaufen und Wiederholen von Versuchen und Irrtümern, um die richtige Reaktion für uns herauszufinden. Man profitiert also von den Erfahrungen der Mitmenschen.

Bandura führte 1963 hierzu Experimente durch:


Albert Bandura (geb. 1925, Psychologe) begründete die „soziale Lerntheorie“ auf der Grundlage der Theorien von Hall (Psychologe) und Skinner (Soziologe). Er war es, der Experimente zum Beobachtungslernen durchführte.

Bobo-Doll-Experimente – Kinder leiten ihr Verhalten von dem ab, was sie im Außen sehen


Kinder zeigen das Verhalten,
das sie zuvor gesehen und gelernt haben!
Beim Bobo-Doll-Experiment wurden Kinder in drei Gruppen aufgeteilt. Den Kindern wurde ein Film gezeigt, in dem ein Mann aggressives Verhalten gegenüber einer Puppe zeigte. Die erste Gruppe bekam die Version des Filmes zu sehen, bei welcher der Täter für sein Verhalten eine Belohnung bekam.

Die zweite Gruppe hingegen sah den Film mit dem Ende, dass der Erwachsene für sein Verhalten bestraft wurde. Die dritte und letzte Gruppe bekam eine Variante vorgezeigt, bei der die Tat keinerlei Konsequenz nach sich zog.

Unmittelbar nach dem Film bekamen die Kinder der unterschiedlichen Gruppen die Puppe aus dem Film zu spielen. Wie erwartet verhielten sich die Kinder der ersten Gruppe sehr aggressiv. Ebenso die dritte Gruppe. Nur die zweite Gruppe verhielt sich friedvoller.

Den Kindern wurde anschließend gesagt, sie sollten das Verhalten des gezeigten Filmes reproduzieren. Ihnen wurde eine Belohnung versprochen. Die Unterschiede der gezeigten Aggressionen verschwanden nun ganz.

Dieser Versuch verdeutlicht recht anschaulich: Verhaltensweisen lassen sich alleine durch das Beobachten erlernen.

Wir lernen sowohl von prosozialen als auch von unsozialen Verhaltensweisen: Doch welche Modelle haben einen stärken Einfluss und warum?


Wenn ein Modell beliebt ist und vor allem positiv wahrgenommen wird, hat es einen starken Einfluss. Auch, wenn der Beobachter Ähnlichkeiten zwischen sich und dem Modell wahrnimmt, wirkt dies verstärkend. Grundlegende Dinge wie beispielsweise die eigene Kompetenz des Beobachters, das Erlernte auch umzusetzen, sind ebenfalls Faktoren vom „Sehen“ zu lernen.

Lernen am Modell (Beobachtungslernen):
Wir lernen von prosozialen, aber auch von
unsozialen Verhaltensweisen
Nach Bandura spielen hier vier voneinander abhängige Prozesse eine Rolle: Der Beobachter muss in erster Linie dem Modell Aufmerksamkeit schenken.

Bestimmte Faktoren wie Attraktivität, Kompetenz, Status und soziale Macht des Modells spielen hier ebenso eine Rolle wie die (Persönlichkeits-)Merkmale des Beobachters. Der Beobachtende muss das Gesehene natürlich auch behalten können.

Der Zusammenhang von Lernen und Gedächtnis wird hier klarer: Das Modellverhalten muss zeitweise sehr lange gespeichert werden, bis eine passende Gelegenheit zur Ausführung eintritt. Der Beobachter muss die Fähigkeit der „motorischen Reproduktion“ besitzen, um die Handlung ausführen zu können. Ob das gesehene Verhalten überhaupt ausgeführt wird, hängt wiederum von weiteren Faktoren, wie beispielsweise den „motivationalen Prozessen“ des Beobachters ab.


vdp-Immobilienpreisindizes: Deutsche Immobilienpreise steigen weiter

Berlin (ots) - Und sie steigen und steigen und steigen immer weiter, die deutschen Immobilienpreise:
  • Mehrfamilienhäuser: + 7,1 %
  • selbstgenutztes Wohneigentum + 6,4 %
  • Büroimmobilien + 8,3 %
  • Einzelhandelsimmobilien + 2,7 %
Auch im 3. Quartal 2016 bleibt die Preisentwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt dynamisch. Der auf Basis echter Transaktionsdaten ermittelte vdp-Immobilienpreisindex für den gesamten deutschen Markt legte von Juli bis September 2016 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal erneut um 6,7 % zu. 

Maßgeblich beeinflusst wird diese Entwicklung unverändert durch das niedrige Zinsniveau und die Suche nach alternativen Investments. Hinzu kommt, dass die steigende Volatilität im wirtschaftlichen Umfeld eine Anlage in Sachwerte vergleichsweise attraktiv erscheinen lässt.

"Die Lage auf den Wohnimmobilienmärkten der Metropolregionen bleibt weiter angespannt. Trotz steigender Bautätigkeit ist der Bedarf in diesen Regionen aktuell offenbar nicht zu decken. Notwendig sind langfristig geltende und verlässliche Rahmenbedingungen, die eine bedarfsgerechte Angebotsbereitstellung ermöglichen. Hier kann nicht zuletzt die Politik wichtige Impulse setzen", sagt Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer des vdp.

Wie sich die Teilmärkte im Einzelnen entwickelt haben sowie sämtliche Indexdaten zu den einzelnen vdp-Immobilienpreisindizes (2003 - 2016) einschließlich Grafiken und Tabellen sind in der anhängenden Publikation enthalten.

Bundesinnenminister de Maizière zu Besuch in Johanniter-Flüchtlingsunterkunft

Quelle: (ots/Johanniter Unfall Hilfe e.V., übermittelt durch news aktuell).
Bundesinnenminister de Maizière zu Besuch in
Johanniter-Flüchtlingsunterkunft
/ Bundesinnenminister de Maizière besucht
eine Unterrichtsstunde des
Modellprojekts "Erstorientierung und Wertevermittlung"
in einer Flüchtlingsunterkunft der Johanniter in Berlin.
Berlin (ots) 11.11.16 - Bundesinnenminister Thomas de Maizière besuchte heute, die Notunterkunft der Johanniter in Berlin-Moabit. Seit September wird dort das Modellprojekt "Erstorientierung und Wertevermittlung für Asylbewerber" des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) durchgeführt. 

20 Geflüchtete, hauptsächlich aus Afghanistan, Iran, Irak und Syrien, erhalten in dem Kurs frühzeitig einen Überblick über das Leben in Deutschland und erwerben erste Deutschkenntnisse.

Die zwölf Frauen und acht Männer im Kurs erhalten einerseits Hilfestellung bei praktischen Themen wie Einkaufen, Gesundheitsversorgung, Bildung, Arbeit und Orientierung im Wohnumfeld. Andererseits stehen auch Werte und Gepflogenheiten in Deutschland auf dem Stundenplan. Der Kurs umfasst insgesamt 300 Unterrichtseinheiten.

"Wir haben seit dem letzten Jahr viel erreicht, um das Flüchtlingsgeschehen zu ordnen und um die Zahlen der Menschen, die sich in die Hände von Schleppern für den gefährlichen Weg nach Europa machen, deutlich zu reduzieren. Ein wichtiger weiterer Baustein zur Bewältigung der Herausforderungen ist die erfolgreiche Integration. 

Mit dem Integrationsgesetz haben wir hier einen sehr guten Rahmen entlang der Leitlinien "Fördern und Fordern" entwickelt. In Meseberg haben wir uns Ende Mai darauf verständigt, auch für Asylsuchende mit unklarer Bleibeperspektive ein Erstorientierungsangebot zu machen. 

In den Erstorientierungskursen werden wichtige Kenntnisse über unser Land, aber auch zu Fragen einer möglichen späteren Rückkehr vermittelt. Wichtig ist mir, dass das Modul "Werte und Zusammenleben" für alle Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer verpflichtend ist", sagte Bundesinnenminister de Maizière anlässlich seines Besuchs.
"Das Anliegen der Johanniter ist es, alle geflüchteten Menschen bestmöglich zu betreuen und zu unterstützen. Die Erstorientierungskurse sind ein wichtiger zusätzlicher Baustein unserer Integrationsarbeit", sagt Wolf-Ingo Kunze, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Laura Lüders, Lehrkraft des Kurses, hebt hervor: "Es macht wirklich Freude, die Erstorientierungskurse zu unterrichten. Die Teilnehmer sind sehr offen und wollen verstehen, wie der Alltag in Deutschland funktioniert. Gerade ein respektvoller Umgang ist ihnen sehr wichtig, daher interessieren sie sich besonders für kulturelle Unterschiede und Umgangsformen."

Das Angebot des BAMF richtet sich in erster Linie an Menschen mit unklarer Bleibeperspektive. Für diese Zielgruppe gibt es bislang kein bundesweit einheitliches Orientierungsangebot. Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist einer von drei Trägern, die das bundesweite Modellprojekt durchführen. Seit Beginn des Projektes sind in acht Bundesländern 31 Kurse in 22 Einrichtungen der Johanniter angelaufen.

Die Flüchtlingshilfe der Johanniter-Unfall-Hilfe


Die Johanniter-Unfall-Hilfe engagiert sich in vielfältiger Weise für Menschen, die in unserem Land Zuflucht vor Krieg und Verfolgung suchen. Die Johanniter betreiben Flüchtlingsunterkünfte in ganz Deutschland und unterstützen die neu Ankommenden mit einer Vielzahl von Angeboten bei ihren ersten Schritten zur Integration. 

Bundesweit sind es ca. 100 Unterkünfte für Geflüchtete, darunter Erstaufnahmeeinrichtungen, Gemeinschaftsunterkünfte, Zentrale Unterbringungseinrichtungen sowie Einrichtungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Der Regionalverband Berlin betreibt zurzeit drei Flüchtlingseinrichtungen.

„Original-Content von: „Johanniter Unfall Hilfe e.V.“, übermittelt durch news aktuell

Das Problem Reichsbürger: Sie leugnen fast alles – den Deutschen Staat, die Gesetze und auch den Holocaust!

Reichsbürger – viele sind unterschätzte Hassprediger und leben in ihrer eigenen (Wahn-)Welt, so könnte man sagen. Quer über Deutschland verteilt machen sie Stimmung gegen den Deutschen Staat, der laut ihrem Vokabular ein Unrechtsstaat sei.

Am 09.11.2016 fand um 19:30 Uhr in einem Schützenhaus in einer kleinen Ortschaft in Berg (Unterrohrenstadt) ein Dorfgespräch zum Thema "Reichsbürger" statt. Der ortsansässige Bürgermeister, Helmut Himmler, hatte zu dem Gespräch geladen, weil in unserem Land "seltsame Dinge stattfänden", so der Bürgermeister in seinem Einladungsschreiben. Intention des Dorfgespräches war, die Bürger zum Thema "Reichsbürger" und "Gelben Schein" (Staatsangehörigkeitsausweis) aufzuklären, denn immerhin sollen 80 bis 90 solcher Reichsgesinnten in Neumarkt i.d.Opf. und Umgebung leben. Einige von ihnen sollen in der Gemeinde Berg beheimatet sein. Rohrenstadt sei laut Himmler vom Reichsbürgertum am stärksten betroffen.



Bürgermeister Himmler klärt seine Bürger fundiert zum Thema "Reichsbürger" und "Gelben Schein" auf


Neben vielen Ortsansässigen waren auch sogenannte Reichsbürger aus der nahen, aber auch weniger nahen Umgebung anwesend. 

Bürgermeister Helmut Himmler klärte seine Bürger fundiert zum Thema auf und lud anschließend zu einem offenen Dorfgespräch ein. Er erklärte, Reichsbürger, die sich gegen den Staat stellten, würden die volle Gewalt desselben zu spüren bekommen. Es sei ein Unding, dass manche Reichsbürger sich weigerten, Steuern zu zahlen oder Beamten beleidigten. In Berg selbst würden aber alle namentlich bekannten Reichsbürger ihre Steuern bezahlen. Überhaupt seien die Reichsbürger in Berg unauffällig und nicht gefährlich, so Himmler. "Sie machen keine Probleme."


Nicht alle, die einen Gelben Schein besitzen, sind automatisch Reichsbürger oder stehen unter Generalverdacht


Immer wieder kursieren Gerüchte, dass Gelbe-Schein-Besitzer aktuell unter Generalverdacht stünden und automatisch Reichsbürger im Sinne der Verschwörungstheorien seien. Auch an diesem Abend wurden diese Ängste bekundet.

Das ist Unsinn. 

Den Gelben Schein, den Reichsbürger in einschlägigen Foren so hoch halten, besitzen viele Deutsche. Vor allem Beamte, denn einige Bundesländer "verlangen" den Gelben Schein, um eine Person zu verbeamten.

Auch Personen, für die sich Rechtsfolgen ergeben, die an die deutsche Staatsangehörigkeit geknüpft sind, benötigen einen solchen Gelben Schein. Im Grunde ist der Gelbe Schein ein Dokument ähnlich der Geburts- oder Abstammungsurkunde. 

Er wird schlicht und einfach für manche bürokratischen Akte gebraucht und bescheinigt seinem Besitzer keine zusätzlichen Rechte, die er nicht ohnehin schon hatte. Der Gelbe Schein ist auch nicht mit der Einbürgerungsurkunde zu verwechseln, wie es viele "Reichsbürger" gerne tun. Dass der Gelbe Schein oftmals bei der Ausländerbehörde zu beantragen ist, hat ebenfalls organisatorisch-bürokratische Gründe. Zudem ist es keinesfalls so, dass es ausschließlich die Ausländerbehörde ist, die diesen Gelben Schein ausstellt. Auch Standesämter sind zum Teil mit dieser Aufgabe betraut. Freilich – die Reichsbürger sehen das anders. 

Noch einmal:

Es ist keinesfalls so, dass aktuell oder in Zukunft alle Bürger, die einen Gelben Schein besitzen, automatisch zur Reichsbürgerszene zählen. Bürgermeister Helmut Himmler bestätige diesen Sachverhalt mehrmals.


So denken die Reichsbürger: Deutschland als souveränen Staat gäbe es nicht!


In einem offenen Gespräch, das im Anschluss an die Ausführungen des Bürgermeisters zwischen den Bürgern stattfand, offenbarten drei der sogenannten Reichsbürger öffentlich ihr perfides Gedankenkonstrukt. Und das sieht in aller Kürze zusammengefasst in etwa so aus:


Ihrem Gedankengut zufolge gäbe es den Deutschen Staat nicht, denn Deutschland sei mit dem Staatsangehörigkeitsschlüssel "000" versehen. 


Und – man höre und staune – Germany würde auf der Seite der UN als "NGO", also als Nichtregierungsorganisation geführt. – Aha! Na, wenn das mal keine Gehirnakrobatik der Extraklasse ist. Umso interessanter, wenn man dem ganzen mal ein wenig auf den Zahn fühlt. 


Aus welchen Quellen die sogenannten Reichsbürger ihr absurdes Wissen ziehen, ist völlig unklar. Aus den Webseiten der "United Nations" auf jeden Fall schon mal nicht, denn da wird Deutschland unter "Germany" selbstverständlich unter den Mitgliedstaaten aufgeführt.


 
Von wegen, Deutschland sei als "NGO" bei der UN gelistet. Selbstverständlich
wird Germany als ganz normaler, souveräner Staat gelistet.
Die vielzitierte Seite vonseiten der Reichsbürger, auf der Deutschland angeblich als Nichtregierungsorganisation geführt sei, ist in Wirklichkeit eine Unterseite der UN, auf der Nichtregierungsorganisationen gelistet werden. Und hier erscheint natürlich der Bund. Der BUND steht aber nicht für den "Bund der Länder", sondern für "Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland".

Und dass ein Umweltverband kein Staat ist, das dürfte doch bitte auch den Reichsbürger-Anhängern klar sein. Aber genau das scheint ihnen nicht klar zu sein. Federführende Foren-Reichsler und YouTube-Produzenten aus den Reichsbürger-Reihen führen den "Bund für Naturschutz" doch tatsächlich als den Staat Deutschland auf und sehen in dem UN-Vermerk, dass eben dieser Umweltverband eine Nichtregierungsorganisation sei, als Beweis, dass Deutschland an sich kein deutscher Staat sei. So weit also zur Reichsbürger-Logik. Und welche Quellen führen die Reichsbürger sonst noch auf?


Wichtige Quellen der Reichsbürger: YouTube-Videos, Reichsbürger-Foren und Geschichten vom Hörensagen


Ein wichtiger Quellennachweis der Reichsbürger scheinen aus den eigenen Reihen produzierte "YouTube-Videos", Reichsbürger-Foren und Geschichten vom Hörensagen zu sein, die sich Reichsbürger untereinander erzählen. Gut, das dürfen die Reichsbürger natürlich auch. Immerhin leben wir ja in einem Land, in dem Meinungsfreiheit herrscht. Und wenn die Reichsbürger ihre eigenen Quellen als enorm aussagekräftig gegen alle anderen seriösen Quellen sehen, dann dürfen sie auch das.

Allerdings – und hier kommen wir zu einem wichtigen Punkt – hört der Spaß da auf, wo das Wohl der Allgemeinheit gefährdet wird.

Spätestens seit in Georgensgmünd ein Polizist erschossen wurde, hat der Spaß schon lange aufgehört. Das Schlimme: Einige Reichsbürger behaupten, der Mord sei gar kein Mord gewesen. Und: Sie leugnen den Holocaust. Und genau da hört der Spaß gleich Dreimal auf. 


Einige Reichsbürger leugnen den Holocaust


Den Holocaust zu leugnen, ist menschenverachtend und abscheulich. Hinzu kommt: Wer den Holocaust öffentlich oder während einer öffentlichen Versammlung leugnet, macht sich nach § 130 des Strafgesetzbuches strafbar. Dem Leugner drohen mehrere Jahre Haft oder eine saftige Geldstrafe. Den Reichsbürgern macht aber genau das nichts aus, denn sie glauben nicht an die Rechte und Gesetze des Deutschen Staates, weil den Rechtsstaat Deutschland gäbe es in ihren Augen ja gar nicht.

Als einer der Reichsbürger-Gesprächspartner den Holocaust auch an diesem Abend leugnet, springt eine Bürgerin der Runde spontan auf konfrontiert ihn mit der Straftat der Volksverhetzung. Ganz nach Reichsbürger-Manie gibt dieser ihr lapidar zur Antwort: "Welche Polizei und welcher Staat wollen mich zur Rechenschaft ziehen? Es gibt keine Legislative, Judikative oder Exekutive Gewalt in Deutschland."



Reichsbürger glauben unantastbar zu sein – wenn sie sich da mal nicht irren!


An diesem Punkt kommen wir zum Hauptproblem: Einige Reichsbürger leugnen im Grunde fast alles – den Deutschen Staat, die Gesetze und auch den Holocaust! Und genau das macht sie so gefährlich. Sicher, nicht alle Reichsbürger-Anhänger werden gleich so extrem denken. Viele von ihnen sind vielleicht auch nur auf einen fahrenden Zug aufgefahren und wissen selbst nicht, innerhalb welcher Gruppierung sie sich nun befinden. Dennoch: Das Problem Reichsbürger ist nicht zu unterschätzen! Sie glauben unantastbar zu sein, auch wenn sie vielleicht schon bald am eigenen Leib spüren könnten, dass genau das eben nicht so ist.

Dringende Geschäfte mit Sonnenkraft entsorgen? Eine wasserlose Toilette könnte die Sanitärprobleme vieler Länder reduzieren!

Eine wasserlose Toilette könnte die Sanitärprobleme vieler Länder reduzieren!




Auscheidungen hygienisch trocknen statt sie 

aufwändig mit Wasser fortzuspülen: 
Dieses Konzept könnte Sanitärprobleme in 
vielen Entwicklungs- und Schwellenländern lösen.
Foto: djd/ 3P Technik Filtersysteme GmbH
(djd). Die "Geschäfte" auf dem WC einfach mit Wasser fortzuspülen, ist für uns schon lange selbstverständlich. Allerdings funktioniert diese Art der Toilettenhygiene nur in wasserreichen Ländern wie Deutschland, die überdies über ein gutes Abwasser- und Kläranlagen-System verfügen. In vielen Schwellenländern und Regionen der Dritten Welt fehlt beides - Wasser und Infrastruktur. Gefragt sind dort dezentrale und unkomplizierte Lösungen, wie sie beispielsweise die neue "Sani Solar Toilette" von 3P Technik bietet.

Ausscheidungen trennen und mit Sonnenkraft um 95 Prozent reduzieren


Statt auf Wasserspülung setzt diese Art von Toilette auf die Trennung von Urin und Exkrementen. Sie geht dabei einen wesentlichen Schritt weiter als andere Trennsysteme, die es bereits gibt: Sie trocknet die Ausscheidungen, deren Umfang dabei ganz erheblich schrumpft - um rund 95 Prozent. Von den rund 600 Kilogramm, die ein erwachsener Mensch durchschnittlich pro Jahr ausscheidet, bleiben also nur rund 30 Kilogramm übrig, während sie bei uns durch die Wasserspülung auf rund 10.000 Liter vergrößert werden. Die getrockneten Reste lassen sich teilweise sogar verwerten - von Urin etwa bleibt nur hochwertiger Stickstoffdünger übrig. Der verbleibende kleine Rest an Exkrementen wird vergraben. Mehr Informationen zu dem innovativen System gibt es unter www.3psanitation.de.


Ein findiger schwäbischer Unternehmer 

hat eine Sonnentoilette erfunden, 
die Sanitärprobleme in Ländern mit unterentwickelter 
Infrastruktur ohne aufwändige und anfällige 

Technik oder Chemie lösen kann.
Foto: djd/ 3P Technik Filtersysteme GmbH

Funktioniert ohne Strom, Chemie, Wasser und aufwändige Technik


Das System funktioniert ohne Strom, ohne Chemie oder sonstige Hilfsstoffe wie Streu und komplett wasserlos. Die Trocknung erfolgt alleine durch die Sonne und eine spezielle Verrohrung, die für eine Lüftung nach oben sorgt. Durch die UV-Strahlung der Sonne werden dabei auch noch Krankheitskeime reduziert. Einzige Voraussetzung für die Nutzung sind warme Temperaturen und ein halbwegs trockenes Klima. Die robuste und langlebige Bauart, die einfache Handhabung und der Betrieb alleine mit passiver Sonnennutzung machen die Toilette vor allem für den Einsatz in heißen Ländern geeignet, in denen die sanitäre Infrastruktur lückenhaft oder unterentwickelt ist.

GEFÄHRLICHE LICHTERZEIT: Advent und Weihnachten: Rauchmelder können bei einem Brand vor giftigen Gasen schützen!

Echte Kerzen sind stimmungsvoll, aber auch gefährlich.
Häufig sind sie die Ursache für Brände in der Weihnachtszeit.
Foto: djd/ABUS
(djd). Für die meisten Bundesbürger ist die Advents- und Weihnachtszeit untrennbar mit festlichem Lichterglanz verbunden. Die anheimelnde Lichterzeit kann allerdings schlimme Folgen haben. Im Dezember nehmen die Brandschäden nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im Durchschnitt um rund 40 Prozent im Vergleich zum Frühjahr zu. Im Falle eines Falles können Rauchwarnmelder dann Leben retten.

Brandrauch als Todesursache Nummer eins


Nachdem in diesem Jahr auch Brandenburg und Berlin nachgezogen haben, gibt es nun in allen deutschen Bundesländern gesetzliche Regelungen zur Rauchmelderpflicht. "Die gesetzlichen Vorgaben sollten nicht das Hauptmotiv sein, die Lebensretter an der Decke zu montieren", gibt ABUS-Sicherheitsexperte Florian Lauw zu bedenken. Es gehe darum, sich selbst und Angehörige vor hochgiftigen Rauchgasen zu schützen, die bei einem Brand entstehen. Denn bei Wohnungsbränden sei der Brandrauch Todesursache Nummer eins. Bereits drei Atemzüge können zur Bewusstlosigkeit und später zum Tod führen. Zudem ist im Schlaf der Geruchssinn nicht aktiv - daher sollten in allen Schlafräumen wie Kinderzimmern oder Schlafzimmern sowie in Fluchtwegen Rauchmelder obligatorisch sein.

Rauchmelder mit fest verbauter Langzeitbatterie


Hersteller wie ABUS bieten Rauchmelder auch mit fest verbauten Lithiumbatterien mit einer Lebensdauer von bis zu zehn Jahren an. Die Vorteile: Es entfallen Folgekosten für neue Batterien sowie der durch den Batteriewechsel anfallende Zeitaufwand. "Wenn Batterien in Rauchmeldern nicht fest verbaut sind, werden sie zudem schnell einmal als Ersatz für die Fernbedienung genommen - mit der Folge, dass der Rauchmelder dann nicht mehr funktioniert", warnt Lauw. Warnmelder mit fest verbauten Batterien sind innerhalb von 30 Sekunden per Magnetklebepad installiert. Je nach Oberflächenbeschaffenheit der Zimmerdecke entfällt so das Dübeln und Bohren. "Wenn das Anbringen der Geräte Mühe macht, schiebt man es unter Umständen auf - und vergisst es dann ganz", so Lauw.