Wer hätte das gedacht? Zähneputzen nach dem Essen verursacht gelbe Zähne!

Natürliche Zahnaufhellung – diese Mittel helfen Ihnen, das Weiß Ihrer Zähne wiederherzustellen


Alle wollen es, kaum einer hat es: ein strahlend weißes Lächeln. Dabei wäre es gar nicht so schwer, den Zähnen ihr natürliches Weiß zu erhalten. Wir verraten Ihnen, mit welchen Tipps und Tricks Sie dem Zahnweiß auf die Sprünge helfen:  




Ein Lächeln ohne lästige Verfärbungen und Gelbstich – ein Traum von vielen. Die Realität sieht aber oft anders aus. Leider! Es sind unsere Ess- und Trinkgewohnheiten, die unserem strahlend weißen Lächeln einen Strich durch die Rechnung machen. Zahlreiche Lebensmittel hinterlassen nach ihrem Genuss Auflagerungen von Nahrungsbestandteilen auf der Oberfläche des Zahnschmelzes: allen voran Kaffee, Tee und Rotwein. Aber auch Säfte, Früchte und sogar einzelne Mundspülungen können zu Zahnverfärbungen führen. Und selbstverständlich wäre da noch das Nikotin, das dem Lächeln das Weiß vermiest.

Zahnweißführerschein – Tipps und Tricks für ein schöneres Lächeln


Damit Ihr Lächeln auch dann noch strahlend bleibt, wenn kulinarische Hochgenüsse verführen, verraten wir Ihnen, welche Tipps und Tricks Ihrem Lächeln das Weiß erhalten:


Zahnweißtipp Nummer 1: Nicht sofort die Zähne putzen



Wer hätte das gedacht? Das Zähneputzen unmittelbar nach dem Konsum von beispielsweise Rotwein wirkt sich nachteilig auf Zahnverfärbungen aus. Der Grund ist der Säuregehalt von bestimmten Lebensmitteln, im Falle des Weines die Weinsäure. Diese greift nämlich den Zahnschmelz an. Die Zahnbürste verschlimmert die Abreibung zusätzlich. Ablagerungen haben so ein leichtes Spiel: Sie finden auf der geschädigten Zahnoberfläche ausreichend Halt. Dennoch ist das Zähneputzen nach dem Essen zu empfehlen. Aber erst nach einer Wartezeit von ca. einer Stunde. Dann nämlich hat der Speichel die Säure neutralisiert. Der bedenkenlosen Mundpflege steht nach dieser Wartezeit nichts mehr im Wege.


 Zahnweißtipp Nummer 2: Regelmäßiges Zähneputzen mit Elektro- oder Schallzahnbürsten


Wer sich regelmäßig die Zähne putzt, der ist auf seinem Weg in Richtung strahlend weißes Lächeln einen großen Schritt weitergekommen. Vor allem Elektro- und Schallzahnbürsten haben sich bei der Mundpflege bewährt, weil sie im Gegensatz zu normalen Handzahnbürsten durch die Rotationen einen besseren Reinigungseffekt erzielen. Ob die Wahl am Ende auf eine Elektrobürste oder auf eine Schallbürste fällt, das bleibt den Vorlieben der Verbraucher überlassen. Experten empfehlen bei Zahnfleischproblemen zwar oft die Schallvariante, da diese behutsamer reinigt. Platz 1 unter den reinigungseffizientesten Elektrozahnbürsten ergatterte sich bei einem aktuellen Test der Stiftung Warentest aber die Oral-B Vitality Precision Clean von Braun. Für Verbraucher ist das besonders erfreulich, da dieses Modell schon für ca. 20 Euro zu haben ist.

Zahnweißtipp Nummer 3: Zahnweißzahncremes


Wer Zahnverfärbungen schnell und effektiv den Garaus machen möchte, dem empfiehlt sich neben dem regelmäßigen Putzen vor allem auch die Wahl der richtigen Zahnpasta. Viele Hersteller bieten spezielle Zahnweißpasten an, die bei regelmäßiger Anwendung gute Erfolge versprechen. Einige der Pasten schützen obendrein auch noch den Zahnschmelz, um eine Neuverfärbung zu verhindern. So zum Beispiel die beiden Produkte „Crystal White“ und „Anti-Zahnstein“, beide aus dem Hause Signal. Lobend sprach sich Stiftung Warentest aber auch über „blend-a-med 3 D white“, über „Sensodyne Proschmelz Sanftes Zahnweiss“ sowie über das Produkt „Theramed Perfect Anti-Verfärbungszahncreme“ aus. Auch die Zahnpasta „Odol-med3 White&Shine“ wurde für seine Reinigungswirkung gelobt. Allerdings sollte dieses Produkt aufgrund seines hohen Abriebes nicht bei freiliegenden Zahnhälsen angewandt werden.

Unser Zahnpflegetipp: Probieren Sie mehrere Zahnpflegeprodukte im Wechsel. So finden Sie sicher das richtige Produkt für Ihre Zähne und profitieren in der „Aufhellphase“ vom Besten aller Hersteller. Aber bitte nicht übertreiben! Einige der Zahnpasten enthalten Putzkörper, die bei einer zu häufigen Anwendung zu einem hohen Abrieb des Zahnschmelzes führt.  


Vorsicht bei natürlichen Zahnaufhellungstipps



Tipps und Tricks zum Thema „Zahnaufhellung“ gibt es viele. Längst nicht alle halten, was sie versprechen. Manche Tipps können aber sogar regelrecht gesundheitsgefährdend sein. So zum Beispiel die Empfehlung für natürliche Zahnaufhellungsmittel aus dem heimischen Küchenregal wie Backpulver oder Zitronensaft: Die Hausmittel sind zwar wirkungsvoll, bei unsachgemäßem Gebrauch aber schädlich für Zähne und Zahnfleisch. Ob es bei deren Gebrauch überhaupt einen unbedenklichen Gebrauch gibt, ist fraglich. Während viele Dentalexperten gänzlich vor deren Anwendung abraten, sprechen andere nur eine Warnung bei zu häufigem Gebrauch aus. Da es weitaus ungefährlichere Zahnreinigungsmethoden gegen den Gelbstich auf den Zähnen gibt, empfiehlt es sich aber, die Finger von Backpulver und Zitronensaft zu lassen und lieber auf ein häufigeres Zähneputzen mit der richtigen Zahnpasta zu setzen.



Quellen:


PD Dr. Annette Wiegand, Dr. Philipp Sahrmann: Für wen sind Schallzahnbürsten wirklich besser? Fachartikel auf Plaque N Care,
Stiftung Warentest Heft4/2013: Elektrische Zahnbürsten im Vergleich: Billig schlägt teuer